Bierextrakte hemmen Entzündungen
Biertrinken kann möglicherweise helfen, chronischen Erkrankungen vorzubeugen. Österreichische Forscher haben in Laborexperimenten herausgefunden, dass Bierextrakte eine entzündungshemmende Wirkung haben. Der Effekt ist unabhängig vom Alkoholgehalt; auch ein Extrakt aus alkoholfreiem Bier zeigte die Wirkung.
SonntagsZeitung, 5. März 2006
 

Warmes Bier hilft bei Erkältung
Warmes Bier ist bei Erkältungen tatsächlich empfehlenswert. Das alte Hausmittel lindert nicht nur den Schnupfen, sondern enthält auch ätherische Öle und Bitterstoffe, die einen stark beruhigenden und Schlaf fördernden Effekt haben, wie die Techniker-Krankenkasse in Frankfurt berichtet. Ausserdem wirkten die Bitterstoffe antibakteriell und bekämpften Krankheitserreger. Allerdings dürfe das Bier nicht über 40 Grad erwärmt werden, da sonst die wertwollen Inhaltsstoffe zerstört würden. Sinnvoll sei der Zusatz von Zucker, da dies die Aufnahme in Blut fördere.
Zürcher Oberländer, 21. Februar 2006
 

Mässige Biertrinker leben länger als Abstinenzler
Jedem ist klar: Trinken ist riskant - es verfettet die Leber, verursacht Verkehrsunfälle und zerrüttet Biografien. Doch die Wissenschaft weiss auch: Wer sich auf ein Gläschen am Tag beschränkt, lebt länger als ein Abstinenzler. Immer wieder entdecken Forscher in Bier und Wein gesundheitsfördernde Substanzen.
Stern, 2. November 2005
 

Eine Medienmitteilung des SBV (Schweizer Brauerei-Verband)
Bierkonsum und Promillegrenze:
1-Glas-Regel ist irreführend - 2- bis 3-Glas-Regel beachten!

In Zürich fand ein wissenschaftlicher Promilletest mit 50 Teilnehmern statt. Der Test unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred Walzl aus Graz bestätigte klar, dass die viel zitierte "1-Glas-Regel" der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) irreführend ist und mit der wissenschaftlichen Realität wenig zu tun hat. Die Fahrzeuglenker sollten eine 2- bis 3-Glas-Regel beachten, um die gesetzliche Promillegrenze nicht zu überschreiten. Bei vernünftigem Konsum von Bier kann die 0,5-Promillegrenze somit leicht eingehalten werden, bei den neu auf dem Markt erhältlichen alkoholreduzierten Leichtbieren kann sie praktisch gar nicht überschritten werden.

Die Verunsicherung der Schweizer Bevölkerung ist seit der Einführung der neuen Promillegrenze gross. Es herrscht Verwirrung darüber, wie viel Bier man vor dem Autofahren noch trinken darf. Dazu hat auch die Kampagne mit der sogenannten "1-Glas-Regel" der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) beigetragen, welche für den Durchschnittskonsumenten nachweislich falsch ist. Als Folge musste in den ersten Monaten 2005 ein beträchtlicher Umsatzrückgang beim Bier verzeichnet werden, was zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden geführt hat.

Der Schweizer Brauerei-Verband (SBV) hat deshalb im Sinne einer Aufklärungsmassnahme in Zürich einen wissenschaftlichen Promilletest organisiert. Diese Testuntersuchung stand unter der medizinisch-wissenschaftlichen Leitung des Neurologen Prof. Dr. Manfred Walzl, Graz (A), der auch Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung ist. 50 Männer und Frauen mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund haben daran teilgenommen. Je die Hälfte der Testpersonen musste die Menge von je 1,5 Liter Lagerbier mit 5,0 Volumenprozent Alkohol respektive 1,5 Liter alkoholreduziertes Leichtbier mit 2,4 Volumenprozent Alkohol konsumieren. Einzelne Testpersonen schafften diese grosse Menge (= 5 Stangen!) nicht; an der Schlussmessung waren 33 Männer und 13 Frauen beteiligt. Gemäss Testanordnung mussten die Mitglieder der zwei Testgruppen in Blindtests dreimal 0,5 Liter innerhalb von je 20 Minuten trinken, mit einem Intervall von je 15 Minuten vor dem Alkohol-Atemtest. Die Testpersonen hatten zuvor während 24 Stunden keinen Alkohol getrunken; die letzte Mahlzeit lag 6 Stunden zurück.

Der Promilletest ergab interessante Erkenntnisse: Nach dem Konsum von 0,5 Liter Lagerbier wurde in der Atemluft im Durchschnitt ein Alkoholgehalt von 0,34 Promille gemessen, nach 1 Liter waren es 0,47 und nach 1,5 Liter 0,8 Promille. Deutlich tiefere Promillewerte wiesen erwartungsgemäss die Testpersonen nach dem Konsum von alkoholreduziertem Leichtbier auf. Während nach dem Konsum von 0,5 Liter ein Alkoholgehalt von durchschnittlich 0,15 Promille gemessen wurde, lag diese Konzentration nach 1 Liter und nach 1,5 Liter immer noch weit unter der 0,5-Promillegrenze, nämlich bei 0,22 bzw. 0,29 Promille. Es bestätigte sich, dass der Promillegehalt von Gewicht und Geschlecht der Probanden sowie weiteren Kriterien wie Zeitablauf (pro Stunde 0,15 Promille Alkoholabbau!) und Nahrungsaufnahme abhängig ist.

Als Fazit des Promilletests ergibt sich, dass bei einem vernünftigen Bierkonsum die neue Grenze von 0,5 Promille gut eingehalten werden kann. Überdies wurde festgestellt, dass die Angaben in der Promilletabelle von GastroSuisse und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) zumindest beim Bier sehr vorsichtig berechnet sind und grosse Reserven enthalten. Für die Fahrzeuglenker empfiehlt sich die Einhaltung einer 2- bis 3-Glas-Regel.
SBV, 17. Juli 2005
 

Das gesündeste Lebensmittel der Welt ist - Bier!
Zwei Stangen und schon sinkt der Cholesterinwert und die Herzarterien verkalken um die Hälfte langsamer, sagt eine Studie aus den Niederlanden. Zwei Stangen verbessern das Erinnerungsvermögen, fand das "New England Journal of Medicine" heraus. "Jeder halbe Liter Bier, der am Tag konsumiert wird, reduziert das Nierensteinrisiko um 40 Prozent", behauptet das Nationale Gesundheitsinstitut in Helsinki.
SonntagsBlick, 15. Mai 2005
 

Durstlöscher, Lebenselixier und Droge
Symposium zu den vielfältigen Eigenschaften des Biers
ni. "Hauptsache, es schmeckt", würden wohl die meisten Bierliebhaber antworten, müssten sie die ihnen wichtigste Eigenschaft des Gerstensafts nennen. Doch wie es scheint, schmeckt das Bier in der Schweiz immer weniger Leuten - zumindest wird immer weniger davon getrunken. So sank der Pro-Kopf-Konsum von 71 Litern im Jahr 1990 auf gegenwärtig 57,3 Liter. Zum Vergleich: Die Tschechen, die in der europäischen Bierstatistik den Spitzenrang einnehmen, tranken letztes Jahr 160 Liter; Irland brachte es auf 125 und Deutschland, die europäische Nummer drei, auf 123 Liter pro Kopf. Von solchen Zahlen kann der Schweizer Brauereiverband nur träumen. Um den Gerstensaft wieder populärer zu machen, hat er am Mittwoch im Zürcher Hauptbahnhof ein Symposium zum Thema "Bier - mehr als nur ein Getränk" organisiert.

"Bier ist etwas Gutes"
Es gehe darum, betonte der Präsident des Brauereiverbands, Alfred Bucher, die positiven Eigenschaften des Biers wieder in Erinnerung zu rufen. Denn in Massen genossen, sei der Gerstensaft nicht nur der "Weltmeister im Durstlöschen", sondern durchaus auch der Gesundheit förderlich. Der erfolgreiche Slogan von früher habe nach wie vor Gültigkeit: "Bier ist etwas Gutes". Obwohl die Interessenlage der zahlreich angereisten Vertreter der Bierindustrie offensichtlich war, geriet die Veranstaltung nicht zur reinen Promotion. Dafür sorgte die Auswahl der Referenten. So wies Urs Klemm vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) darauf hin, dass dem Bier eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Eigenschaften zugeschrieben würden, die nicht belegt seien. Er sprach vom "Billigen-Jakob-Trick", wenn etwa das Bier wegen seines Gehalts an bestimmten Vitaminen empfohlen werde. Denn oft könne man sich die Vitamine auch "billiger", etwa mit Früchten oder Gemüsen, besorgen.Was dem BAG als Hüterin der Volksgesundheit Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass in der Schweiz eine kleine Minderheit (11 Prozent) die Hälfte des Alkohols trinkt. Zudem hat der Konsum bei den Jugendlichen, die sich laut Umfragen gerne gelegentlich einen Rausch antrinken, in den letzten Jahren stark zugenommen - wobei das Bier bei der männlichen Jugend das bevorzugte alkoholhaltige Getränk ist. In seinem Vortrag wies Klemm auch darauf hin, dass Bier unter das Nahrungsmittelgesetz fällt. Das bedeutet, dass für das "flüssige Brot", wie der Gerstensaft seit dem Mittelalter auch genannt wird, keine Heilanpreisungen erlaubt sind. (Man erinnert sich an den Fernsehspot mit der tanzenden Kuh; die Aussage, Milch mache starke Knochen, wurde als unerlaubte Anpreisung im Zusammenhang mit der Osteoporose-Vorsorge angesehen.)

Günstiger Effekt von Alkohol?
Vom gesundheitsfördernden Effekt des Biers überzeugt gab sich hingegen der österreichische Neurologe Manfred Walzl, der auch ein Buch mit dem Titel "Jungbrunnen Bier" geschrieben hat. In seinem Plädoyer für den Gerstensaft, der vor rund 6000 Jahren erstmals von den Sumerern im Gebiet des heutigen Iraks gebraut wurde, wies er auf eine Fülle von wissenschaftlichen Arbeiten hin, die mit den gängigen Vorurteilen, Bier mache dick, müde und verursache Gicht aufräumten. Nicht das Bier, das kein Fett und weniger Kalorien als Milch enthält, mache dick, betonte Walzl. Allenfalls mache seine appetitanregende Wirkung Lust auf (meist deftige) Speisen.Laut Walzl ist der moderate Bierkonsum ein wahres Lebenselixier: Wer als Mann täglich einen Liter Bier trinke (bei Frauen ist es die Hälfte), der leide im Vergleich zu Abstinenzlern seltener an Arterienverkalkung und sei deshalb weniger anfällig für Hirnschlag, Herzinfarkt oder Raucherbein. Wie die Volksmedizin schon lange wisse, sei Bier auch die kostengünstigste Vorsorgemassnahme bei Nierensteinen. Zudem liessen neuere Studien vermuten, dass einzelne Inhaltsstoffe im Bier vielleicht sogar das Risiko von Krebs, Demenz und Osteoporose verminderten.Nicht spezielle Wirkstoffe, sondern der Alkohol sei wahrscheinlich für den günstigen Effekt auf die Blutgefässe verantwortlich, sagte Peter Ballmer vom Kantonsspital Winterthur. Diese Wirkung ist seit längerem beim Wein bekannt, der, im Gegensatz zum Bier, zusätzlich antioxidativ wirkende Gerbstoffe aus der Traubenhaut enthält. Epidemiologische Studien hätten zudem gezeigt, so Ballmer, dass die individuelle Lebenserwartung durch vier Faktoren günstig beeinflusst wird: eine gesunde, mediterrane Ernährung, körperliche Aktivität, Nichtrauchen sowie einen mässigen Alkoholkonsum. Ob die Probanden in diesen Studien Bier, Wein oder Spirituosen getrunken hätten, sei indes nicht bekannt.
Neue Zürcher Zeitung, 28. April 2005
 

Frauen sollten vermehrt Bier trinken
Gerade für Frauen wäre es sinnvoll, vermehrt ein Bier zu trinken. Denn Bier enthält nicht nur die für Frauen wichtige Folsäure, Bier hat auch in Bezug auf Osteoporose eine gewisse Schutzwirkung. "In experimentellen Testreihen zeigten sich Inhaltsstoffe des Bieres als wirksam gegen bestimmte Krebsarten oder Osteoporose", sagte Professor Dr. Manfred Walzl von der Landesnervenklinik Graz. Bier könne sich - mässig genossen - somit als wahrer Jungbrunnen präsentieren.
GastroJournal, 28. April 2005
 

Eine Medienmitteilung des SBV (Schweizer Brauerei-Verband)
Bier hat viele positive Eigenschaften

In Zürich fand ein Internationales Symposium "Bier - mehr als nur ein Getränk" mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus Forschung, Wissenschaft und Medizin statt. Zu diesem Symposium konnten Referenten und Referentinnen aus Österreich, Deutschland, England und der Schweiz begrüsst werden. Ziel der Veranstaltung war es, die gesundheitlichen Aspekte und Vorteile eines massvollen Bierkonsums zu erläutern und zu diskutieren, um so Aufklärungsarbeit für das interessante Natur-Produkt "Bier" zu betreiben.

Unterstrichen wurde am Symposium, dass ein massvoller Biergenuss der Gesundheit keineswegs abträglich ist, sondern förderlich ist. Bier kann sich sogar - vernünftig genossen - als wahrer Jungbrunnen präsentieren. Als Vorteile sind anerkannt, dass das Bier den Cholesterinspiegel senken, die Arterien vor Verkalkung schützen und auch den Verlauf von Osteoporose positiv beeinflussen kann. Dies sind keine Gerüchte, sondern wissenschaftlich erhärtete Ergebnisse von Untersuchungen im In- und Ausland. Auch Sport und Bierkonsum verträgt sich, wenn Zeitpunkt und Menge stimmen. Die Ergebnisse dieses Symposiums sind viel versprechend und für eine grössere Öffentlichkeit zum Teil wohl überraschend. An dem unter dem Patronat des Schweizer Brauerei-Verbandes stehenden Symposium, welches die neusten Erkenntnisse über Bier vermittelte, beteiligten sich bekannte Referentinnen und Referenten aus Forschung, Wissenschaft, Medizin und Braukunde. Die Veranstaltung, welche von Nationalrat Dr. G. Pfister, Zug, eröffnet worden ist, konnte einer grossen Zahl von Fachleuten und Interessierten einen umfassenden Einblick in die gesundheitlichen Vorteile eines moderaten Bierkonsums geben. Selbstverständlich, und darauf wurde auch am Symposium immer wieder hingewiesen, ist ein missbräuchlicher Alkoholkonsum schädlich für die Gesundheit. Dies wurde insbesondere vom Vertreter des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) betont.

Der Schweizer Brauerei-Verband begrüsst seriöse Symposien dieser Art und setzt sich für eine offene und kompetente Information über das gute Lebens- und Genussmittel "Bier" ein.
SBV, 27. April 2005