
In einer schönen Sommernacht im Jahr 1553 war Jean-Baptiste Cern, ein gelehrter Botaniker und Astronom aus Genf, auf dem Weg zum Gipfel des Mont-Salève. Von dort aus pflegte er den Mond und die Sterne zu beobachten. Auf dem Weg dahin rutschte er jedoch aus Versehen in eine Spalte ab. Zu seiner grossen Verwunderung leuchteten die Wände im Dunkeln. Gold, rief er voller Freude! Die Nachricht seiner Entdeckung gelang nach Genf und löste sofort ei-nen Goldrausch aus. Zahlreiche Minen und Steinbrüche entstanden. Ratlos stand Calvin vor seiner verlassenen Stadt und liess daher einen Mineralogen von der Hohen Akademie Lyon kommen. Dieser stellte jedoch fest, dass es sich nur um Katzengold handelte – der einzige Schatz des Mont-Salève war sein guter Baustein… Calvin war erzürnt von der Gier und Hab-gier der Genfer und verurteilte sie in scharfen Strafpredigten. Er verjagte den unkundigen Gelehrten Cern und erliess seine heftig umstrittenen Antiwissenschaftsgesetze, die Genf in Wissenschaftsfeindlichkeit versinken liessen.
Zu Ehren Calvins, aber auch der verfolgten Wissenschaftler und des verschandelten Mont-Salève haben wir, die Brüder Papinot, ein Bier mit goldenem Glanz gebraut: ein helles Bier wie aus alten Zeiten, naturtrüb, aus Quellwasser sowie Gerste, Hopfen und Hefe aus biologi-scher Landwirtschaft.
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