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Charmeoffensive aus der Brauerei Locher AG

Appenzeller Bier umgarnt demnächst die Frauen mit Freibier. Und das mit Spezialitäten, die eben mit dem Brau-Ring-Qualitätssiegel ausgezeichnet wurden.

Was für ein Sommer. Die Brauerei Locher AG schmeisst am 3. August eine Runde „Freibier für Frauen“. Und das mit ausgezeichneten einheimischen Bierspezialitäten. Ein Dutzend Brauer der IG unabhängiger Schweizer Klein- und Mittelbrauereien wurden im Schloss Frauenfeld mit dem Brau-Ring-Siegel für hervorragende Qualität ausgezeichnet. Unter ihnen auch Urs Dähler, Mitglied der Geschäftsleitung der Brauerei Locher AG. Das unabhängige Labor Veritas in Zürich prüfte nach strengen, internationalen Kriterien die einheimische Bierqualität. Dazu Matthias Hajenski, Brau Ring-Geschäftsführer: „Die Appenzeller haben das Qualitätssiegel für ihre Biere echt verdient.“

Zu „Ritterinnen“ geschlagen
Die IG-Verantwortlichen zeigten sich kürzlich im Schloss Frauenfeld zudem von der galant-ritterlichen Seite. Stellvertretend für alle Frauen beförderten sie drei ausgebildete Bier-Sommelièren in den „Bier-Adelsstand“. An einer feierlichen Zeremonie wurde die Bier-Spezialistin Simone Stutz der Brauerei Locher AG mit dem Schwert zur „Ritterin der edlen Schweizer Biere“ geschlagen. Simone Stutz arbeitet im Brauquöll Appenzell und begeistert täglich Bierfans mit ihrem Wissen rund um das Appenzeller Bier. Die „geadelte“ Bier-Sommelièrin wird künftig - wie viele ihrer Kolleginnen - als Bier-Botschafterin die echten, regionalen Schweizer Biere unterstützen. Urs Dähler: „Wir möchten die Frauen nicht länger vernachlässigen. In der Schweiz entfallen vom Bierkonsum nur 14 Prozent auf weibliche Geniesser – das wollen wir ändern und sie bierisch emanzipieren.“

Nicht länger Männersache
Mit dem Hintergrund, dass es gerade die Schweizer Privatbrauer sind, die sehr lebhaft und innovativ für eine attraktive regionale Biervielfalt sorgen, versprechen sich die Verantwortlichen von der originellen Charmeoffensive eine nachhaltige Wirkung. Bier soll nicht länger Männerdomäne bleiben. Ohne das Bier neu zu erfinden, seien in den regionalen Sortimenten köstliche Genüsse zu entdecken, an denen die Frauen ihre süffige Freude hätten. Darin waren sich die neuen „Ritterinnen“ absolut einig. Bei den Germanen gehörte Bierbrauen zur hauswirtschaftlichen Ausbildung und im Mittelalter ein Braukessel zur Mitgift - Frauen haben Biergeschichte geschrieben. Jetzt schreiben die Schweizer Bierbrauereien - gemeinsam mit den Frauen - an dieser faszinierenden Geschichte weiter.

Die Runde Freibier findet am Freitag, 3. August 2012 von 17.00 bis 19.00 Uhr auf dem Brauereiplatz 1 in Appenzell statt.

Erstellt: 16-07-2013